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“The End Of Migraine“


Bei dem Job ging es darum ein Bild zu generieren das einerseits einen sprudelnden Tab vor
schwarzem Hintergrund zeigt, andererseits aber auch als Straßentunnel (Blickrichtung Tunnelende)
gelesen werden kann.
Der angestrahlte Tab reflektiert Licht. Ein Tunnelende ist dagegen selbst die Lichtquelle.
Das Sprudeln um den Tab findet in einem relativ begrenzten Raum ohne großer Tiefe statt.
Der Tunnel als Röhre fluchtet stark in den Raum. Diese Differenzen galt es zu überwinden.

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Einen angestrahlten sprudelnden Tab möglichst realistisch mit Photoshop zu erstellen ist an und für
sich keine große gestalterische Herausforderung. Da nicht jede Blase einzeln gezeichnet werden kann
ist es wichtig möglichst viele zum duplizieren als Ausgangsmaterial zur Verfügung zu haben.
Das vermeidet hässliche Rapports.





konstruierte Blasen (die zusätzlich schattierten kamen vor dem weißem Tab zum Einsatz)

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Wesentlich schwieriger war es aus der Basis (Sprudeltab) das Bild
des Straßentunnels zu generieren. Zunächst experimentierte ich mit Fotomaterial um daraus eine
möglichst realistische Bildsituation für das Basismotiv zu erhalten. Leider war nach den erforderlichen
Manipulationen so gut wie nichts mehr von einem Tunnel zu erkennen, da das Kontrastverhältnis einfach
nicht stimmte. Die Lösung dieses Problems lag in der Konstruktion eines eigenen virtuellen Tunnels,
bei dem ich jede einzelne Lichtquelle regulieren und zusätzliche Details ein- oder ausblenden kann.













Details aus dem Arbeitsprozess: Die Blasen wurden über den weißen Pixeln der Vorlage gesetzt.





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Bei der Typo waren wir uns zunächst nicht sicher wie die Lösung aussieht.
Wir hatten die Wahl zwischen einer klassischen typografischen Lösung welche die Line klar
vom Motiv getrennt hätte. Wir entschieden uns für eine aus Bubbles zusammengesetzte Typo.
Das ist schließlich noch einmal ein Verweis darauf, wie das Bild zu lesen ist.





Alternativer gestalterischer Ansatz zur Umsetzung der Typografie, den wir aber wieder verworfen haben.


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“Rettet den Regenwald e.V.“


Das 18/1-Plakat für „Rettet den Regenwald e.V.“ war mein erstes aufwendiges Composing,
was ich während meines Praktikums bei BBDO nach der Idee eines Kreativen erstellt habe.
Auf die Auswahl des Bildmaterials welches mir zur Verfügung gestellt wurde hatte ich keinen Einfluss.
Das Material eignete sich aber hervorragend für den Bildaufbau.
Folgendes sollte prinzipiell bei der Auswahl beachtet werden:
Die Lichtverhältnisse der einzelnen Fotos sollten einigermaßen übereinstimmen.
Darüber hinaus sollten die Bildqualität und die Kontrastverhältnisse möglichst identisch sein.


Was mir entgegen kam, war der Umstand das ich mit relativ wenig Bildmaterial
großflächig den Wald im Hintergrund anlegen konnte…






Die Gestaltung des Waldbodens erwies sich als deutlich schwieriger. Da hatte ich nur einen
kleinen Bildausschnitt für den Aufbau zur Verfügung. Das machte es entsprechende Rapports schwierig.






Selbst die Baumstümpfe mussten zusammengesetzt werden…



Bei dem Tier mit dem abgesägtem Kopf entschieden wir uns für ein Phantasiewesen,
welches stellvertretend für bedrohte Arten im Wald steht.
So verwendete ich Fotomaterial von Koalas und Affen. Für die Schnittstelle nutzte ich Fotos
von rohen Fleischstücken und computertomographisches Material eines Torso.
Letzte Feinheiten wie die Blutspritzer wurden ins Motiv eingemalt.




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“Frosch“

Bei dem Froschmotiv bestand meine Aufgabe darin, die eigentlich für Nah- bzw. Makroaufnahmen
charakteristisch fehlende Tiefenschärfe zu erzeugen.
Besonders schwierig dabei war das anatomisch korrekte Arbeiten, da gerade bei den hinteren
Extremitäten entscheidende Bildinformationen fehlten. Vorbereitend suchte ich mir möglichst gutes
Referenzmaterial zur Ansicht. Bei der Umsetzung nutzte ich lizenzfreie Foto-Texturen.
Letzte Details wurden eingezeichnet.





Bei dem linken Auge ergänzte ich den fehlenden Glanz…